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LinkedIn Ads schalten: Kontoerstellung, Anzeigenformate und kompletter Kampagnenleitfaden

Die beruflichen Daten von LinkedIn sind eine wertvolle Grundlage für B2B-Werbung. Dieser Leitfaden zeigt, wie Sie ein LinkedIn-Werbekonto erstellen, Sponsored Content, Text Ads und Dynamic Ads verstehen und den gesamten Prozess von Zielsetzung und Targeting bis Gebot, Creatives, Monitoring und Optimierung durchlaufen.

Wenn Sie B2B-Entscheider auf LinkedIn präzise erreichen möchten, sind bezahlte Anzeigen ein sehr effizienter Weg. Anders als beim breiten Streuen über persönliche Kontakte liegt der Kernwert von LinkedIn Ads im beruflichen Targeting: Sie können Zielgruppen nach Position, Branche, Unternehmensgröße und Fähigkeiten filtern. Dieser Leitfaden führt Sie von der Kontoerstellung über die Formatwahl bis zur Optimierung Ihrer Kampagnen.

So erstellen Sie ein LinkedIn-Werbekonto

1. Campaign Manager öffnen Melden Sie sich bei LinkedIn an, klicken Sie oben rechts unter "For Business" auf "Advertise" und öffnen Sie den LinkedIn Campaign Manager.

2. Werbekonto erstellen Geben Sie im Campaign Manager die Kontodaten ein:

  • Kontoname: Verwenden Sie beispielsweise den Firmennamen, damit mehrere Konten später leichter zu verwalten sind;
  • Zeitzone und Währung: Die Zeitzone bestimmt die Zeiten in Berichten, die Währung wird für die Abrechnung verwendet. Nach der Auswahl können beide nicht mehr geändert werden, daher vorher prüfen;
  • Verknüpfte Unternehmensseite: Wählen Sie eine bereits erstellte Unternehmensseite.

3. Zahlungsmethode hinzufügen Nach der Erstellung erhalten Sie automatisch Rechte als Account Manager und Billing Admin. Unter Kontoeinstellungen → Abrechnung → Zahlungsinformationen hinzufügen können Sie eine Zahlungsmethode hinterlegen und Teammitgliedern Administrator- oder Kampagnenrechte zuweisen.

Welche LinkedIn-Anzeigenformate gibt es?

1. Sponsored Content

Sponsored Content erscheint nativ im Feed und ähnelt normalen Beiträgen, ist aber als gesponsert gekennzeichnet. Es ist das am häufigsten verwendete Format. Sieben gängige Unterformate decken unterschiedliche Einsatzzwecke ab:

  • Einzelbildanzeigen: Ein Bild + Überschrift + Beschreibung + Landingpage; geeignet für Produktwerbung und Whitepaper-Downloads;
  • Karussellanzeigen: Mehrere wischbare Bilder, jeweils mit eigener Überschrift und eigenem Link; geeignet für Storytelling und die Darstellung mehrerer Funktionen;
  • Videoanzeigen: Vermitteln komplexe Informationen in kurzer Zeit; geeignet für Markenwerbung, Produktvorstellungen und Event-Rückblicke;
  • Dokumentenanzeigen: Nutzer können PDF / PPT / Whitepaper direkt herunterladen; in Kombination mit Lead-Gen-Formularen geeignet für B2B-Content-Marketing;
  • Event-Anzeigen: Zeigen Titel, Zeit, Ort und Anmeldebutton; geeignet für Seminare und Launch-Events;
  • Thought-Leader-Anzeigen: Verstärken Inhalte mit Sichtweisen von Experten oder Führungskräften; geeignet für Executive Thought Leadership und Produkterklärungen;
  • Message Ads / Conversation Ads: Erreichen Nutzer per Direktnachricht im Posteingang. Conversation Ads unterstützen mehrere CTA-Optionen und eignen sich für Events, Tests und Geschäftspartnerschaften.

2. Text Ads

Text Ads sind kleine Banner rechts oder oben auf Desktop-Seiten. Sie werden nach Klick (CPC) oder Impression (CPM) abgerechnet und bestehen aus kurzer Überschrift, Beschreibung, Bild und CTA. Sie eignen sich für Markenbekanntheit und Website-Traffic.

3. Dynamic Ads

Dynamic Ads sind personalisierte Display-Anzeigen, die öffentlich verfügbare Angaben wie Name, Profilbild oder Position des Betrachters automatisch einfügen. Dadurch wirken sie „für mich geschrieben“ und können die Interaktion erhöhen. Sie erscheinen in der rechten Desktop-Spalte und eignen sich für Follower-Wachstum, Recruiting und Markeninteraktion.

So erstellen und schalten Sie eine LinkedIn-Anzeige

1. Kampagnenziel festlegen Definieren Sie zunächst, was Sie erreichen möchten: Markenbekanntheit, Interaktion/Website-Besuche, Leadgenerierung oder Registrierungen. B2B-Einsteiger können mit „Brand Awareness“ oder „Website Visits“ beginnen. Je klarer das Ziel, desto besser lassen sich Targeting, Gebote und Creatives abstimmen.

2. Zielgruppe eingrenzen Die Stärke von LinkedIn ist das präzise berufliche Targeting. Sie können nach Berufsbezeichnung, Branche und Unternehmensgröße, Standort, Erfahrung und Ausbildung, Skill-Keywords, Unternehmensname oder Followern filtern.

3. Anzeigenformat auswählen Wählen Sie passend zum Ziel: Sponsored Content für Content-Promotion, Message Ads für Lead-Szenarien. Testen Sie zunächst 1–2 Hauptformate.

4. Budget, Gebot und Laufzeit festlegen LinkedIn arbeitet mit einem Auktionssystem. Möglich sind CPC (pro Klick), CPM (pro Impressionen) oder CPL (pro Lead, für Formularanzeigen). Legen Sie Tages- oder Gesamtbudget sowie Start- und Endzeit fest und orientieren Sie sich an der empfohlenen Gebotsspanne, um Reichweite und Kosten auszubalancieren.

5. Anzeigeninhalt gestalten Das Creative entscheidet über Klicks. Bereiten Sie Headline, Intro Text, Bild oder Video und CTA vor. LinkedIn-Nutzer bevorzugen professionelle, informationsreiche Inhalte; vermeiden Sie einen übermäßig werblichen Ton.

6. Starten und Leistung überwachen Nach der Freigabe starten Sie die Kampagne und verfolgen Impressionen, Klickrate und Conversion-Rate in Echtzeit im Campaign Manager. Prüfen Sie die Ergebnisse alle paar Tage und optimieren Sie Creatives und Gebote.

B2B-Werbezyklus von Kontozielen über Zielgruppe und Budget bis zur Kennzahlenoptimierung

Mehrere Werbekonten/Unternehmensseiten regelkonform verwalten

Wenn Unternehmen oder Agenturen mehrere Kunden-Werbekonten oder Unternehmensseiten gleichzeitig betreuen, ist eine Regel besonders wichtig: LinkedIn erlaubt ausdrücklich nur ein persönliches Konto pro realer Person. Einzelpersonen sollten nicht massenhaft identische Identitäten zu Täuschungszwecken registrieren. Ein regelkonformes Multi-Account-Szenario liegt vor, wenn eine Agentur im Auftrag ihrer Kunden mehrere Werbekonten und Unternehmensseiten betreibt. Entscheidend ist dann, die Kontoumgebungen der Kunden vollständig voneinander zu trennen, damit Daten und Aktionen nicht vermischt werden.

Hier können Multi-Account-Umgebungsmanager wie PurpleMark helfen:

  • Getrennte Umgebungen: Für jedes Kunden-Werbekonto/jede Unternehmensseite eine eigene Browserumgebung erstellen; Cookies, Cache und lokaler Speicher werden nicht geteilt, wodurch Datenüberschneidungen vermieden werden;
  • Fingerprint- und Umgebungsanpassung: Fingerprint, Zeitzone und Sprache passend zum Zielmarkt konfigurieren, um Fehlinterpretationen legitimer regionsübergreifender Nutzung zu reduzieren;
  • Proxy/IP-Verwaltung: Jedem Konto einen Proxy der passenden Region zuweisen, damit Login-IP und Kontostandort konsistent sind und internationale Kampagnen stabiler laufen;
  • Zentrale Stapelverwaltung: Mehrere Kundenkonten in einer Oberfläche verwalten, gesammelt anmelden, Zuständigkeiten über Gruppen und Rollen klären und Aktionsprotokolle führen.

Häufig gestellte Fragen

Was sind LinkedIn Ads und für wen eignen sie sich? LinkedIn Ads sind die offiziellen kostenpflichtigen Werbetools von LinkedIn. Sie nutzen berufliche Daten, um Zielgruppen in einem professionellen sozialen Netzwerk präzise zu erreichen, und eignen sich besonders für B2B, grenzüberschreitenden E-Commerce, Recruiting und Unternehmen, die Markenbekanntheit und Lead-Conversion steigern möchten.

Wie wähle ich den passenden Anzeigentyp? Nach Ziel und Verhalten der Zielgruppe: Sponsored Content oder Dynamic Ads für Markenbekanntheit, Message-/Formularanzeigen für Leads und Thought-Leader-/Content-Promotion für Executive Branding.

Wie viel kosten LinkedIn Ads? Die Abrechnung erfolgt im Auktionsmodell nach Klicks, Impressionen oder Leads; Budgets lassen sich flexibel festlegen. Wegen des präzisen Targetings liegen die Gesamtkosten häufig über denen anderer Social-Media-Plattformen.