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Was ist ein WebGL-Fingerabdruck? So verfolgt er Sie und so verringern Sie das Risiko

Websites können unbemerkt WebGL-Renderdaten sammeln, um Geräte wiederzuerkennen. Dieser Leitfaden erklärt das Prinzip, den Unterschied zu Canvas-Fingerabdrücken und praktische Schutzmaßnahmen.

WebGL-Fingerabdrücke nutzen kleine Unterschiede bei der Grafikdarstellung, um Browser und Geräte wiederzuerkennen. Die Erfassung läuft meist im Hintergrund ab.

So funktioniert WebGL-Fingerprinting

WebGL ist eine JavaScript-API für 2D- und 3D-Grafiken mit Browser und GPU. Unterschiede bei GPU, Treiber, Browser, Pixeln und Kantenglättung erzeugen ein charakteristisches Ergebnis. Websites können dieses Ergebnis hashen und für Analyse, Betrugserkennung, Personalisierung oder websiteübergreifende Werbung verwenden.

Canvas-Fingerprinting konzentriert sich auf 2D-Zeichnungen, während WebGL komplexeres 3D-Rendering nutzt. Cookies zu löschen oder die IP-Adresse zu wechseln entfernt diese Gerätemerkmale nicht zwingend.

Ablauf des WebGL-Fingerprintings von der Grafikdarstellung bis zum Tracking-Hash

Risiko verringern

Sie können WebGL bei Bedarf abschalten: Prüfen Sie in Chrome die WebGL-Optionen unter chrome://flags; setzen Sie in Firefox unter about:config webgl.disabled auf true. Dadurch können einige 3D-Seiten fehlerhaft angezeigt werden. Privacy Badger und NoScript können Tracking-Skripte zusätzlich begrenzen.

Für rechtmäßige und regelkonforme Mehrkontenarbeit kann PurpleMark für jedes Konto eine getrennte Browserumgebung bereitstellen und Fingerprint-Dimensionen wie WebGL-Metadaten kontrolliert konfigurieren. Isolation dient Datenschutz und geordneten Abläufen, nicht der Umgehung von Plattformregeln.

Fazit

Wer WebGL-Fingerabdrücke versteht, kann Datenschutz bewusster gestalten. Nutzen Sie Browser-Einstellungen und Datenschutz-Erweiterungen im Alltag sowie sauber getrennte Umgebungen für zulässige Kontenprozesse.